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Vermeide die 3 Winterblues-Fehler

Der Winter ist jetzt in seiner kältesten Phase angelangt.
Draußen stürmt und schneit es, die Tage sind kurz, die Nächte lang.

Vielen von uns vergeht so langsam die Lust auf Winter und der ein oder andere schlägt sich mit einer Winterdepression, dem Winterblues herum.

Was ist der “Winterblues”

Im Gegensatz zu anderen Depressionen gilt der Winterblues (wie der Name schon sagt) nur für den Winter.

Betroffene sind Leistungsschwach, können sich nicht aufraffen und schlafen viel.
Die schlechte Laune und die Antriebslosigkeit zieht sich mehrere Wochen, manchmal sogar Monate dahin, was das Berufs- und Privatleben in Mitleidenschaft zieht.

Die Medizin macht hierfür den Lichtmangel und den dadurch entstehenden Vitamin-D-Mangel verantwortlich, doch auch der reine psychische Zustand (also unsere täglichen Gedanken) spielen hier eine große Rolle.

Wie ich mich dabei erwischte in den Winterblues zu rutschen

August, Urlaubszeit: Die Kinder haben Ferien, planschen im Pool, die Sonne scheint,….
…aber…es ziehen schon die ersten Schauer herauf.

In dem Rest der Sommerferien (die ersten zwei Septemberwochen) ist der Herbst schon zu spüren.
Das Gras ist braun, die ersten Blätter fallen von den Bäumen.

Auch wenn es noch T-Shirt-Wetter ist, bekomme ich schon ein flaues Gefühl in der Magengrube:

Oh je, der Herbst kommt.

Schnell werden die Wintersachen herausgesucht, denn meine größte Angst ist, dass ich friere.

Im Oktober scheint die Sonne bei 18-25 Grad und ich schwitze in meinem Winter-Wollkleid.

Der November drückt mich dann vollends in die Depression. Die Dunkelheit ist fast unerträglich.
An Weihnachten sind es immer noch 5 Monate, bis es vielleicht etwas wärmer werden könnte.

Im Januar dann der erste (oder auch dritte) Schnee des Jahres. Warum sich die Kinder darüber freuen, weiß ich nicht.

Er ist nass und kalt.

Meine Laune wird immer mieser, die Familie hockt aufeinander und alle warten nur darauf, dass der Winter endlich vorbei ist.

Nachdem ein paar Sonnenstrahlen durch die Regenwolken gedrungen sind, macht der April mich vollends fertig. Sobald man sich einen Kaffee im Sonnenschein gönnen möchte, macht ein Hagelschauer mit starkem Seitenwind alle gute Laune zu Nichte.

…Hoffentlich kommt bald der Sommer!

HALT! DAS GEHT AUCH ANDERS!

…habe ich mir eines Tages gesagt und habe analysiert, was ich falsch gemacht habe:

1. Ich war im Spätsommer schon gedanklich im Herbst.
2. Ich wartete darauf, dass sich etwas ändert, ohne mich selber um Besserung zu bemühen
3. Ich sah negativ in die Zukunft (das dauert noch sooooo lange)

Hier ein paar Tipps, mit denen ich mich durch den Winter schlage:

1. Der Winter fängt erst an, wenn es so kalt ist, dass ich friere!
Davor ist Sommer, oder goldener Herbst. Auf jeden Fall ist alles gut!

2. Der November ist zum ausruhen da. Das haben die Menschen schon früher so gemacht.
Man sitzt mit der Familie um den Ofen und erzählt Geschichten.
Es ist in Ordnung mehr zu schlafen, mehr zu essen und am Wochenende einfach so in den Tag zu leben. (Den ganzen Tag im Schlafanzug? – Warum nicht?)

3. Es ist Zeit ein Hobby zu beginnen. Ich schreibe Blogartikel, halte Entspannungskurse, mache verschiedene kleinere Ausbildungen und räum meine Homepage auf. (Man könnte auch stricken, Nähen, an Autos oder Motorrädern basteln, Töpfern oder Malen,…)

4. Am 21. Dezember ist Wintersonnenwende. Das heißt: Weihnachten ist ein Fest der Sonne, die Tage werden wieder länger. Die lange Dunkelheit ist vorbei, es geht aufwärts! Juhu! Bald ist es geschafft!

5. Der Januar schenkt nicht nur Schnee, sondern auch Sonnenschein. Und mit der richtigen Jacke macht der Winterspaziergang so richtig Spaß.

6. Ich kann mich daran erinnern, dass es einmal in einem Februar 18 Grad hatte….und vor 5 Jahren sind wir im März im T-Shirt herumgelaufen. -Der Frühling ist bestimmt gleich da!

7. Ich belohne mich für die Winterwartezeit mit einem Besuch in der Therme.

Du siehst also:
Es ist eine Sache der inneren Einstellung.

Ja, der Winter ist lang und der Winter ist kalt und dunkel!
Aber wenn Du nicht auswandern möchtest, wird er Dich Dein Leben lang begleiten.
Mache das beste daraus und nutze die Zeit für Dinge, für die Du im Sommer keine Zeit hast.

Hast Du auch ein paar Wintertipps?
Dann schreib sie gerne in die Kommentare.

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