sprout-1147803_1280

Sterben heißt Neubeginn

Hinfallen – aufstehen – weitermachen!

Du hast ein Projekt, einen Wunsch, einen Traum. Doch aus irgendwelchen Gründen kommst Du nicht voran. Irgendwie läuft es nicht richtig, Du bist frustriert und hast den Spaß daran verloren.

Egal, ob Dein Projekt “Familie”, “Gartenarbeit”, “Beruf”, “Selbständigkeit” oder “Hobby” heißt, in allen Lebensbereichen scheitern wir in großen und kleinen Bereichen.

Immer wieder stoßen wir an Grenzen und meinen, niemals über diese Hürde zu gelangen.

Aufgeben wollen wir nicht.

Scheitern?

Ist das nicht “versagen auf ganzer Linie”?

NEIN! Scheitern hat nichts mit Versagen zu tun und auch wenn Projekte und Wünsche sterben, so heißt es nicht, dass wir alles verloren haben!

Die Natur macht es uns vor:

Eine Blume verwelkt, stirbt und verrottet in der Erde. Durch sie wird die Erde gedüngt und nährt die anderen Pflanzen, sodass neues Leben entstehen kann.

Doch der Abschied fällt uns schwer. Wir wollen nicht vom Alten loslassen und hoffen immer auf Besserung.

Je länger wir auf den Trümmern unseres Alltags herumtrampeln, desto schlimmer wird es.

Dann kommt der Moment, an dem wir verzweifelt aufgeben. Gebeugt, frustriert und demotiviert kehren wir unsere Scherben zusammen und werfen sie in den Müll.

Dort liegen unsere Scherben, verrotten und fangen langsam an unsere “Motivationserde” zu düngen.

Und nach und nach entsteht etwas neues.

Ganz langsam beginnt es in unserem Kopf zu wachsen. Erst ist es nur eine vage Idee, dann formt es sich zu einem Wunsch, wird klarer und deutlicher und wächst heran zu einem Ziel.

Loslassen – heißt das Zauberwort

Loslassen geht in kleinen und großen Bereichen. Wie eine Pflanze, die ab- und zu nur ein einzelnes Blatt sterben lässt, können wir auch kleine Dinge loslassen, ohne das Große und Ganze zu verlieren.

Hier ein paar Beispiele zum “Loslassen”, zum Ende, das den Anfang bedeutet:

Beziehung:

Alles nochmal auf Start. Wenn nichts mehr geht, ist es an der Zeit eine “Auszeit” zu nehmen. Geht einmal getrennte Wege. Vielleicht einmal getrennt Urlaub machen. So kann man an fremden Orten den Kopf frei bekommen und nach ein bis zwei Wochen wieder mit neuer Motivation an den gemeinsamen Tisch zurückkehren.

Erziehung

Einfach mal alle Regeln in den Müll werfen und gemeinsam mit dem Kind neue Regeln erstellen. Überlege, warum diese Regel wichtig ist. Versuche alte Glaubenssätze (…weil man das so macht. Weil das schon immer so war…) zu hinterfragen. Passen diese Regeln noch zu Euch? Sei offen für neues, auch wenn es sich für Dich komisch anfühlt. Arbeitet gemeinsam an einem harmonischen Miteinander. Wenn Dein Kind den Sinn der Regel versteht, wird es diese auch einhalten.

Beruf

Überlege, wo Du loslassen musst. Ist es das derzeitige Projekt? Sind es die Kollegen, oder der Betrieb? Oder ist es nicht “Dein” Beruf? Denke darüber nach, was Du an Dir ändern kannst, damit es Dir besser geht. Die anderen wirst Du nicht ändern können. Rede mit Deinem Vorgesetzten und mache Vorschläge, wie Du Dir eine gute Veränderung vorstellen könntest, die für alle Beteiligten eine Verbesserung darstellt.

STARTE NEU!

Teile diesen artikel

Share on facebook
Share on google
Share on twitter
Share on linkedin
Share on pinterest
Share on print
Share on email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Trage Dich in den „Entspannten Brief“ ein und erhalte regelmäßig kurze Entspannungsübungen für den Alltag, neueste Blogartikel und Angebote.

Nach oben