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So stellst Du Deine Ernährung in 3 Schritten um

Du bist ja der Meinung, dass Deine Ernährung ok ist.

Du achtest auf fettarme Produkte, isst viel Gemüse und Vollkornbrot.

Trotzdem ändert sich an Deinem Zustand nichts.

Die Kilos wollen nicht weniger werden, die Haut ist weiß und aufgeschwemmt, die Nägel eingerissen und die eine oder andere Allergie treibt ihr unwesen.

Alle reden von Ernährungsumstellung.

Aber wie denn? Ja wohin denn?

Soll ich jetzt nur noch Grünzeug essen?
Darf ich gar kein Fleisch mehr essen? Ich ess doch eh schon weniger…?

Nein, keiner zwingt Dich Vegetarier oder Veganer zu werden.

Sicherlich, schlecht wäre es nicht, aber es ist eben nicht jedermanns Sache!

Eine Ernährungsumstellung muss Spaß machen!

1. Warum Du etwas tust

Als erstes geht es darum, dass Du Dir Gedanken darüber machst, WARUM Du Deine Ernährung umstellen möchtest.

Klar, weil es gesünder ist…

Aber ist Dir das so wichtig, dass Du es auch wirklich machen möchtest?

Schau einmal tief in Dich hinein und überlege Dir, was Du Dir davon erhoffst.

Was ist Dein Ziel? Für was solltest Du das tun?

Schreibe Dir 3 Gründe auf, was Dich an Deinem jetzigen Leben stört.

Was ist es, das Dich dazu treibt über eine Ernährungsumstellung nachzudenken?

(z. B.: “Ich bin zu dick.” Oder “Ich habe schlechte Zähne.” oder “Die Umweltbelastung durch die Nahrungsmittelindustrie nervt.”)

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Jetzt schreibe Dir 3 Ziele auf, die Du stattdessen erreichen möchtest.

Wo soll die Reise hingehen? (z. B. “Ich erreiche mein Wohlfühlgewicht” oder “Ich habe gesunde, starke Zähne.” oder “Ich spiele bei der Nahrungsmittelmafia nicht mit, ich gehe einen anderen Weg.”)

Denke auch daran, was Dein Umfeld über Dich denkt, wenn Du Deine Ziele erreicht hast.

Achte bitte darauf, dass diese Wünsche auch wirklich DEINE Wünsche sind und nicht die, von jemand anderem.

Wenn Du zum Beispiel einen Partner hast, der meint Du könntest etwas abnehmen, Du aber eigentlich der Meinung bist, Du bist ok, DANN BIST DU AUCH OK!!!

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So, Du bist Dir also ganz sicher, dass Du etwas an Deiner Ernährung drehen möchtest.

Voller Freude und Tatendrang kannst Du nun loslegen. 

2. Tausche Zutaten aus

Was möchtest Du heute essen?

Beginnen wir bei etwas einfachem:

Spaghetti Bolognese

Wie hast Du die bisher gemacht?

Nudeln ins Wasser, Hackfleisch in den Topf, Pasta Sauce hinterher?

Schau Dir als erstes die Nudeln an.

-Hartweizengries
Vielleicht gibt es eine Alternative? Dinkel hat z.B. nicht so viel Gluten wie Weizen.

Einen tollen Artikel zu Weizen findest Du hier:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/weizen-gluten-uebergewicht-ia.html

Und einen über Dinkel:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/dinkel.html

Schau Dir als nächstes Dein Hackfleisch an:

Schwein? Oder Halb/Halb? Mast? Wie viel?

Hier könntest Du
1. nur die Hälfte verwenden
2. Hochwertiges Bio-Rinderhackfleisch benutzen
3. Anstatt Hackfleisch eine fleischlose Alternative verwenden. (Gibt es aus Grünkern- und Sojagranulat oder Seitan. Einfach mal googlen. Vieles bekommst Du in Reformhäusern, Bioläden oder sogar bei Rossmann und dm.)

Deine Sauce:

Lies mal die Zutatenliste auf dem Etikett. Weißt Du was das alles ist?
Nein? Warum isst Du es dann?
Tomatensauce besteht meines Erachtens nach aus Tomaten…

Wenn Du die Sauce nicht aus frischen Tomaten selber herstellen möchtest, kaufe Dir doch einfach gehackte Tomaten. Die gibt es auch in Bio-Qualität in der Dose. (Muss aber nicht sein, Glas wäre auch schön!)
Oder passierte Tomaten. Da sind einfach nur gekochte Tomaten drin und keine versteckten Zusätze. Bei Bio-Qualität isst Du auch keine Pestizide mit.

Natürlich kann man die Sauce auch mit Karotten, Pastinaken, Zucchini, Zwiebeln, etc. aufpeppen. Einfach kochen lassen und dann pürieren. Etwas Wasser dazu, würzen. Manchmal muss noch ein Schuss Tomatenmark dazu.

Der Geschmack:

Folgende Gewürze habe ich im Haus:
Frische und getrocknete Kräuter (z.B. Kräuter der Provence)
Piment
Zimt
Pfeffer
Muskatnuss
Paprika
Salz (natürliches Meersalz ohne Rieselhilfen und OHNE Fluorid!)
Gemüsebrühe (Bio ohne Hefeextrakt!)

Tob Dich aus, hab Spaß dabei, sei kreativ!

Verzichte bitte auf fertige Gewürzmischungen. Oft sind dort Zusätze wie Mononatriumglutamat und Aspartam enthalten.

Hier ein Artikel über Glutamat und Aspartam:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/aspartam-glutamat-ia.html

Wenn Du sehr an diese Geschmacksverstärker gewöhnt bist, kann es sein, dass Dir das natürlich gewürzte Essen anfangs etwas fad erscheint.

Denke bitte daran, dass sich Deine Geschmacksnerven erst erholen müssen.

Nach ein paar Tagen wirst Du wieder besser schmecken können.

Um einen deftigeren Geschmack in die Gerichte zu bekommen, kann man auch Hefeflocken verwenden.
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/hefeflocken-naehrhefe-und-hefeextrakt-910205.html#toc-was-ist-der-unterschied-zwischen-hefeflocken-nahrhefe-hefeextrakt-und-trockenhefe

Verfahre nun mit allen Deinen Gerichten und Rezepten auf die selbe Weise.

Tausche aus, was Du für gesünder empfindest und kreiere neue Rezepte.

Recherchiere nach Alternativen im Internet oder frag einfach die Verkäuferin im Bioladen.

Kuchenrezepte benötigen oft nur die Hälfte des angegebenen Zuckers.

Vielleicht kannst Du auch den Haushaltszucker gegen Kokosblütenzucker oder Xylit eintauschen und Weizenmehl gegen Dinkelmehl.

https://www.zentrum-der-gesundheit.de/xylit.html
(Xylit im Premiumqualität gibt es sogar schon bei Rossmann und dm)

3. Sei stolz, habe Freude, belohne Dich

So, jetzt bist Du schon mitten in Deiner Ernährungsumstellung.

Wenn Du für die ganze Familie kochst, stellst Du sogar deren Ernährung um. Frag nicht nach, mach es einfach.

Suche nach immer neuen Rezepten und Ideen für Alternativen.

Lass Dich inspirieren, lass Dir Zeit, mache alles mit Lust und Freude.

Nichts muss von heute auf morgen passieren. (Es sei denn, Du bist so krank, dass es notwendig ist, aber dann wende Dich bitte an einen Arzt.)

Stück für Stück gewöhnst Du Dich an die Umstellung.
Trau Dich, versuche neues!

Natürlich darfst Du noch in das Fastfood-Restaurant Deiner Wahl gehen…

aber willst Du das noch?

Informiere Dich über Nahrungsmittelzusätze, über Mast und Pestizide und ich verspreche Dir, Du wirst gar keine Lust mehr auf das konventionelle Essen haben.

Ich wünsch Dir ganz viel Appetit, gutes Gelingen, tolle Ideen und Spaß bei der Sache.

Wünsche, Fragen, Anregungen oder vielleicht hast Du sogar schon einen Tipp für Mitleser?

Dann schreibe es gerne in die Kommentare. Ich freue mich!

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