CUPCAKE

Gute Miene zum bösen Spiel

“Hey, lach doch mal!”

Was, Dir ist nicht zum Lachen zu Mute?

Na dann erst recht!

Ich erkläre Dir auch, warum es so wichtig ist, trotzdem zu lachen! 🙂

1. Accupressur

Wenn Du lächelst, also einfach die Mundwinkel hoch ziehst, drücken diese auf bestimmte Nervenendungen in Deinem Gesicht, die dann ein Glückshormon ausschütten. – und siehe da, schon fühlst Du Dich gut.

2. Das Ideomotorische Gesetz:

“Jede Vorstellung die uns erfüllt, hat das Bestreben, sich zu verwirklichen”
Das heißt: Wenn wir immer daran denken, was in unserem Leben alles schief, oder falsch läuft, wird sich daran auch nicht viel ändern. Wir sehen immer NUR die negativen Seiten.

Denken wir jedoch an schöne Dinge, erkennen unsere Erfolge und freuen uns auf die nächsten Herausforderungen, so lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf die positiven Gegebenheiten in unserem Leben.

3. Selbstverantwortung

Ja, ich weiß es ist schwer, einem Peiniger zu verzeihen. Aber in erster Linie geht es um Dich!
Stell Dir vor, jemand hat Dir etwas unrechtes getan. Etwas, weswegen Du nun betrübt und sauer bist. (Z. B. Jemand hat Dich beklaut, oder gemobbt, Dich diskriminiert oder abgewertet. Dein Auto ist kaputt, die Rechnung ist zu hoch und Dein Partner versteht Dich nicht,…usw…)

Nein, Dir ist wirklich nicht zum Lachen zumute! Das verstehe ich.

Aber trotzdem: Was bringt es Dir eigentlich, dass Du jetzt schlechte Laune hast?


Ja, ich weiß, die Lage ist verzwickt, aussichtslos und überhaupt nicht lustig.

Aber was gibt es Dir, jetzt betrübt, zornig, traurig oder hoffnungslos zu sein?

Genau – gar nichts! Es raubt Dir nur Deine Energie!

Du wirst schlapp, depressiv, hast keine Lust mehr, Dich der Herausforderung zu stellen.

Eine Frau, deren Mann mit schwerem Krebsleiden in der Klinik liegt und niemand weiß, wie lange er noch leben wird, sagte einmal zu mir:

“Die Gesellschaft verlangt von mir, dass ich trauere. Dass ich nicht mehr lache und in mich zusammen sacke. Aber wie soll ich denn das alles schaffen, wenn ich nicht einmal mehr lachen darf? Nein, ich lache noch über Witze und über das Leben, sonst könnte ich mich gleich mit ins Grab legen!”

Hier ein paar kleine Tipps, wie Du wieder lachen kannst:

1. Glückstagebuch

schreibe Dir jeden Tag ein paar “Kleinigkeiten” auf, die diesen Tag besonders machen. Es können ganz kleine Dinge sein. Zum Beispiel, dass Sonntag ist und Du ausschlafen durftest. Oder weil Dein Frühstück heute besonders gut geschmeckt hat. Vielleicht hat Dir heute jemand ein Kompliment gemacht oder Du hast etwas sehr schönes gesehen (Sonnenaufgang, Blumen, Sterne,…)

2. Lobe Dich selber!

Was hast Du heute besonders gut gemacht? Es gibt immer etwas! Es können auch mehrere Dinge sein. Sei stolz auf Deine Leistungen des Tages. Auch wenn Du Dir etwas Gutes getan hast, ist es eine tolle Leistung, die Du erbracht hast! Eine Leistung, die Dich zufriedener macht. Damit machst Du auch Dein Umfeld glücklich, denn Du strahlst es aus!

3. Die Probleme im großen und ganzen

Stelle Dir vor, wie es gerade einer jungen Frau in Bangladesch geht, die in einer Näherei arbeitet. Sie hat die Kleidung genäht, die Du trägst. Bei einer 12 Stunden Schicht verdient sie gerade einmal einen Euro. Sie hat 5 Kinder und lebt in einer Baracke zwischen Abwässern und Müll am Stadtrand. Sie muss sich das Klo und den Wasserhahn mit 100 anderen Personen teilen.

Wie groß sind im Vergleich nun Deine Probleme? Du musst Dich nicht schlecht fühlen, aber freue Dich über die Gaben des Lebens, die Du erhalten hast.

4. Bedanke Dich bei Dir selber

Tu Dir etwas Gutes! Bedanke Dich bei Dir für Deine Leistungen. Nimm ein Duftbad, gönne Dir eine Massage, gehe in ein Restaurant, lege Dich in die Hängematte, etc.

Und der beste Tipp:

Überlege Dir genau, welchen Nutzen es für Dich hat, wenn Du betrübt, genervt, traurig, aggressiv, verzweifelt oder einfach echt mies drauf bist!

Wenn Du einen guten Grund dafür findest, der Dich weiterbringt, dann kannst Du selbstverständlich so weitermachen, wie bisher!

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