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Glücklich in 4 Schritten

Dürre, Überschwemmungen, Kriege, Flüchtlinge, Missbrauchsfälle, vergiftetes Essen, Bienensterben, Tiertransporte, moderne Sklaverei, Klimawandel und von der Politik ganz zu schweigen…

Die Zukunftsprognose der Menschheit sieht nicht gerade rosig aus und so stellt man sich doch ab- und zu die Frage, ob man überhaupt noch Kinder in diese kaputte Welt setzen sollte.

Und wenn man schon welche hat, fragt man sich, wie man dem Nachwuchs die Welt erklären soll, ohne Gefahr zu laufen, dass diese die Lebenslust verlieren.

Wenn wir es schon nicht schaffen, die schönen Dinge des Lebens zu sehen, wie sollen dann unsere Kinder lernen, glücklich zu sein?

Glücklich sein ist eine Lebensart.

Glücklich sein, hat nichts mit den äußeren Umständen zu tun.

Die meisten glücklichen Menschen leben in ärmlichen Verhältnissen in Ländern, in denen es weder Demokratie, noch trinkbares Leitungswasser gibt.

Woran liegt es also, ob man glücklich ist, oder nicht?
Die innere Einstellung

Als erstes ist es wichtig zu wissen, dass alle Eindrücke, die von Aussen kommen, in unserem Kopf erst zu negativen oder positiven Dingen werden.

Es sind unsere Glaubenssätze und anerzogenen Denkmuster, die uns etwas in “richtig” und “falsch” einsortieren lassen.

Bekommen wir als Kind immer eingetrichtert: “Das Leben ist kein Ponyhof!” und “Wer faul ist, aus dem wird nichts!”, werden wir niemals ohne schlechtes Gewissen entspannen können.

Legen wir uns in die Hängematte, sind wir “faul” (kriegen also nichts auf die Reihe) und wenn wir etwas mit Leichtigkeit und Spaß erreicht haben, dann war “es nicht der Rede wert”!

Stehen wir aber schwierigen Situationen gegenüber, so wird geschimpft und gemeckert.

Alles um uns herum ist Schuld an unserer Misere und am liebsten würde man alles hinwerfen und einfach gehen….(aber dann sind wir ja wieder faul und kriegen nichts auf die Reihe.)!

So kommst Du aus diesem Teufelskreis heraus

1. Verbanne schlechte Nachrichten!

Die Kriminalitätsrate ist nicht gestiegen, Dürren und Naturkatastrophen sind so alt wie die Menschheit, Kriege hat es schon immer gegeben und Flüchtlinge auch!
Es ist ok, einmal am Tag die Nachrichten zu hören, aber lass Dich nicht über die sozialen Medien den ganzen Tag mit negativen Nachrichten bombardieren!

2. Suche positive Nachrichten

Wenn Du unbedingt wissen willst, was so auf der Welt los ist, dann suche doch mal nach guten Nachrichten. Zum Beispiel hat ein Teenager gerade ein Gerät entwickelt, das die Meere vom Plastik befreien kann. Eine Forscherin hat eine Milbe entdeckt, die Plastik verstoffwechseln kann. Das könnte die Lösung für unseren Plastikmüll sein. (http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/forscherin-entdeckt-zufaellig-plastik-fressende-raupe-a-1144619.html)

3. Enttarne hinderliche Glaubenssätze

Versuche immer zu hinterfragen, warum Du etwas positiv oder negativ empfindest.
Frage Dich: Warum gefällt mir nicht, dass der Dingsda, das und das macht. Gibt es dafür eine logische Erklärung? Was stört mich daran?
Wenn Dir dazu nur einfällt: “Das macht man einfach nicht!” oder “Sowas hat es noch nie gegeben!” oder “Wo würden wir denn da hin kommen?” oder “Wenn das jeder machen würde…”, dann hindert Dich ein Glaubenssatz am Weiterkommen.
Auch wenn es um Dinge geht, die Du nicht machen kannst (“Das macht man nicht”, “ich bin noch nicht soweit”, “das kann ich nicht”, “das konnte ich noch nie”, “was denken da die Nachbarn”,…), ist es hilfreich Dir genau zu überlegen, warum nicht und vor allem: was müsste sich ändern, damit ich es kann!
Denke daran, dass jeder dieser Sätze eine Ausrede ist, die Dich daran hindert, weiter zu machen!

4. Lasse negativen Gedanken nur wenig Spielraum

Du bist gerade voll genervt? Vielleicht hat Dir gerade einer die Vorfahrt genommen, oder Dein Partner hat etwas gesagt, das Dich in die Luft gehen lässt?
OK, dann sein mal sauer …(1-2-3)… gut, das reicht! Du kannst ja mal laut Sch…ße schreien, oder mit dem Fuß gegen einen Baum treten. – Dann ist aber gut!
Mach Dir bewusst, dass es Deine eigene Entscheidung ist, ob Du Dir von der Situation den ganzen Tag versauen lässt,…oder…Du dir genau jetzt einen schönen Moment in Deine Gedanken holst. (Zum Beispiel: Wow, so ein schönes Wetter! Da muss man doch lachen und glücklich sein.)
Wenn Du das jedes Mal machst, wenn Du bemerkst, dass Du schlechte Laune hast, dann wird Dein Alltag um einiges glücklicher werden!

Hast Du noch mehr Tricks auf Lager?

Schreibe sie doch hier in die Kommentare und lass andere daran teilhaben.

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